
Bayern-
und Euthersiegerkuh "First Lady"
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Das
deutsche Gelbvieh ist in den fränkischen Regierungsbezirken Nordbayerns
beheimatet. Die Rasse lässt sich auf rotgefärbtes altfränkisches
Rind zurückführen, das aus einem keltischen Landschlag hervorging.
Mit Einführung des Futterbaues versuchte man, die Leistungsfähigkeit
zu heben. Ab 1870 begann über Stammherden und Mutterzuchtstationen
eine planmäßige Reinzucht auf Einfarbigkeit, Arbeitsfähigkeit
und Frohwüchsigkeit. Zuchtverbände wurden 1897 in Nürnberg
und 1899 in Würzburg gegründet. |
Bis in die
60er Jahre wurde das einfarbig gelbe bis rötliche Frankenvieh als
Dreinutzungsrind gezüchtet (Milch-Fleisch-Arbeit).
Gelbe Zugochsen waren aufgrund ihres hervorragenden Fundaments, ihrer
exzellenten Form und ihrer extrem widerstandsfähigen Klauen in ganz
Deutschland heiß begehrt.
Aus diesen Gründen wurden „Frankenochsen“ deutschlandweit
in die Ackerbaubetriebe exportiert.
Mit zunehmender Mechanisierung verschob sich das Zuchtziel in Richtung
eines fleischbetonten Zweinutzungsrindes. Bis dato wird dieses Zuchtziel
beibehalten. Derzeit leistet die Gelbe Kuh in der Milchviehhaltung 5.500
bis 6.500 kg Milch pro Laktation; absolute Spitzentiere sprengten sogar
schon die 9.000-Liter-Schwelle.
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Weltweite
Bedeutung
In den
traditionellen Fleischerzeugerländern der Erde ( z.B. Kanada,
den USA und Südamerika) wird Gelbvieh seit Beginn der 70er
Jahre in Reinzucht und als reine Mutterlinie eingesetzt. Weiter
Staaten auf der langen Liste der Gelbviehhalter sind: Südafrika,
Australien, Neuseeland, Sambia, Angola, Portugal, Großbritannien.
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Die Profis
im Ausland wissen, warum – Wissen Sie es auch?
| Hohe
Milchleistung |
->
zügige Entwicklung der Kälber |
| Pigmentierung |
->
Schutz vor Sonnenbrand und Fliegen |
| Charakter |
->
brave Weidetiere |
| Fundament |
->
trocken, korrekt, dunkle und harte Klauen, hervorragende Muttereigenschaften |
Außerdem
ist Gelbvieh frühreif, langlebig und leichtkalbig.
Die
Gelbvieh-Familie – ein unschlagbares Team
Der Vater
• Er misst 148 bis 156 cm
• Er wiegt 1.150 bis 1.300 kg
• Er vererbt Milch und Fleisch
• Er ist langlebig und robust
• Er ist ein umgänglicher Weidebewohner
• Er ist genetisch hornlos oder gehörnt
• Er ist absolut natursprungtauglich
• Ihn und seine Rassengenossen gibt es auch als Sperma
• Preis und Leistung stehen in einem reellen Verhältnis
Die Mutter
• Sie misst 138 bis 145 cm
• Sie wiegt 650 bis 850 kg
• Sie ist ein lebendiger Tränkeautomat
• Sie ist stets um ihr Nachzucht bemüht
• Sie ist frühreif, langlebig und umgänglich
• Sie hat ein exzellentes Exterieur
• Sie liefert auch extensiv gehalten ausreichend Milch
• Sie kalbt und kalbt und kalbt …..
• Sie ist „hart im Nehmen“
Der Absetzer
• Er erreicht Tageszunahmen von 1.200 bis 1.800 g
• Er ist bestens geeignet für „Babybeef“ und Intensivmast
• Er ist vital, gesund und frohwüchsig
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Gelbvieh-Fleisch
für ein saftiges Steak aus Reinzucht…
Gelbvieh
liefert eine hohe sensorische Fleischqualität kombiniert mit
exzellenten Klassifizierungsergebnissen. Dem gelben Mastbullen wird
nachgesagt, dass man ihn ohne weiteres auf ein Lebendgewicht von
750 kg mästen kann, ohne dadurch eine gesteigerte Verfettung
in der Endmastphase in Kauf nehmen zu müssen.
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Gelbvieh-Schlachtkörper
sind
• Lang und ausgeformt
• Bestens zur Vermarktung geeignet
• Immer hoch einklassifiziert
Gelbvieh-Fleisch
ist
• Gleichmäßig marmoriert
• Von exzellentem Aroma
• Überdurchschnittlich zart

Santro Boy
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